Am gestrigen Freitag war das Wetter mal so mal so. Alle halbe Stunde ein Blick ins Regenradar und Richtung Osser  dann war gegen 15:30 Uhr der Entschluss gefallen, ab auf den Drahtesel und rauf auf das Zwieseleck. Das Wetter hielt, aber ich war Nass war ich auch.

Der Straße entlang ging es nach Lambach hoch, wo ich in da Schmelz den Tom traf. Es brauchte gleich Null Überredungskunst und schon tauschte er sein Rennrad gegen das Mountain Bike.

Das Märchenschloss und die Schwarze Madonna links liegen gelassen bogen wir in die Forststraße hinein die uns hoch schraubte bis zur Grenze. Nach einer kurzweiligen Fahrt stoppten wir. Ach du heilige Schei…e, zirka 20 Meter von uns 5 kleine Frischlinge die den Waldboden umgraben. Als sie uns bemerkten ging es recht zackig vermutlich Richtung Mutterschwein. Bloß wo war die, stellten wir uns die Frage. Nach bangen Minuten und einer leisen Diskussion was wir machen wenn die Sau und angreift fuhren wir weiter. Von den Wildschwein-Eltern war nichts zu sehen. Gott sei Dank.

Nach einer guten Stunde erreichten wir dann den Grenzstein Nr. 20. Der Bergauf-Single-Trail entlang der Grenze brachte uns über die Europäische Wasserscheide zum Zwieseleck.

Endlich ging es Bergab Richtung Rotes Kreuz und von da über Lambach nach Hause.
Nach der rumpeligen und sehr nassen Abfahrt sahen wir aus wie Wildschweine.
Zum Abschluss der Tour gab es noch eine frische halbe Bier und Abendsonne satt.